“Ich habe den Film „Wir, unsere Haustiere und der Krieg“ von Anton Ptuschkin ausgewählt, weil er wichtige Themen des Krieges und dessen Auswirkungen auf Menschen und Tiere behandelt. Im Film wird gezeigt, wie der Krieg das Leben von Menschen und ihren Haustieren verändert, indem emotionale Geschichten erzwungener Veränderungen erzählt werden. Wenn man die Hauptaussage des Films auf einen kurzen Satz reduzieren müsste, wäre es das Zitat der Gründerin des Tierheims in Hostomel, Assja Serpynska: „Tiere retten, um Mensch zu bleiben.“ Dieser Film ist der Versuch, die Ereignisse in der Ukraine aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen, durch die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren, die sowohl Zeugen als auch manchmal Opfer dieses Krieges geworden sind.”
Kurator:in
Ich heiße Diana und stamme aus der Ukraine, habe aber auch armenische Wurzeln. Ich liebe Kino und ich fühle, dass Kino meine Leidenschaft ist. Schon seitdem ich Kind bin, interessierte ich mich dafür und habe nun meinen Weg dorthin gefunden. Ich arbeite in München als Regieassistentin und habe vor mich zur Regisseurin zu entwickeln! Als ich zu KINO ASYL kam, fand ich nicht nur neue Freunde, sondern auch einen Ort, an dem ich endlich das Gefühl habe, keine Entfremdung mehr zu spüren und Teil der Gesellschaft zu sein.